Projektwoche der 4AI, 4BI und 4CI in Heiligenblut

Projektwoche der 4AI, 4BI und 4CI in Heiligenblut

69 Schülerinnen und Schüler der 4a-,4b- und 4c-Klasse erlebten vom 9. bis 15. 9. den Lebensraum Gebirge im Rahmen einer Projektwoche in Heiligenblut. Schon bei der Anreise wurde die Kölnbreinsperre, die höchste Staumauer Österreichs (200m) besucht. Am Montag standen eine Ortserkundung, der Besuch der gotischen Pfarrkirche sowie eine Wanderung zum Kachlmoor und zum Gößnitzfall auf dem Programm. Die Entstehung der Alpen und typische Gesteine waren Schwerpunkt des „Geotrails Hohe Tauern“, einer hochalpinen Wanderung vom Schareck zum Hochtor – bei prachtvollem Wanderwetter. Der Wetterumschwung machte sich dann am Mittwoch beim Tag in und um Lienz bemerkbar: Strömender Regen begleitete die Klassen bei ihren Programmpunkten: Pfarrkirche St. Andrä mit Kriegergedächtniskapelle, Schloss Bruck, Aguntum („Die Römer in Tirol“), Bauernhof der Familie Kuenz und Stadtbesichtigung. Tags darauf wurde bei wolkenverhangenem Himmel die Umgebung von Heiligenblut erkundet: Der Ortsteil Apriach mit dem 400 Jahre alten Mentlhof, die Stockmühlen und das Goldwaschen im Fleißtal standen auf dem Programm. Trotz strahlenden Sonnenscheins war die für Freitag geplante Wanderung am Gletscherweg Pasterze nicht möglich. Der Grund: Durch den Schneefall war die Großglockner-Hochalpenstraße bis Mittag gesperrt, auch der Wanderweg selbst war wegen Vereisungen nicht freigegeben. Aber auch das „Ersatzprogramm“ konnte sich sehen lassen: Ein Besuch der Kristallausstellung im Mautturm Winklern, das „bios-Zentrum“ in Mallnitz und die Wanderung durch die Raggaschlucht. Einen Blick auf die Pasterze konnten die Schülerinnen und Schüler immerhin (bei -1°!) bei der Heimfahrt vom Parkplatz Franz-Josephs-Höhe machen. Abgerundet wurde die Woche mit einem Vortrag über den Nationalpark Hohe Tauern, einer Fackelwanderung und einem „Schokoquiz“.

Begleitet wurden die Klassen von Prof. Mag. Liselotte Babka, Prof. Susanne Tiefenböck, Prof. Christian Müllner und Prof. Mag. Franz Dorn