Wie träumen Blinde?

Am 27. November fuhren wir, die 7AI, nach Wien zum Dialog im Dunkeln.

Dort haben wir einen sehr guten Eindruck in das Leben Blinder erhalten. Wir konnten innerhalb von kurzer Zeit erfahren, wie Blinde ihren Alltag zu meistern haben.

Nachdem wir unsere Jacken in der Garderobe abgelegt hatten, wurden wir nach unten in die Kellerräume geführt, in denen die Führung stattfand. Diese Räume waren komplett abgedunkelt, aber man hatte viele Möglichkeiten sich zu orientieren. Entweder durch unseren Hör- oder Tastsinn und mit Hilfe von Geländer, Felswänden und Blindenstock. Uns wurde bewusst wie wichtig die übrigen Sinne für Blinde sind. Es gab verschiedene Szenarien im Alltag eines Blinden, wie z.b. eine Straßezu überqueren oder sich in einem Boot fortzubewegen.

Nach der Führung hatten wir die Möglichkeit, uns in einer ebenfalls verdunkelten Bar ein Getränk zu kaufen. Während unseres Aufenthaltes konnten wir uns mit unseren Guides, die sehbehindert waren unterhalten. Wir erfuhren auf diese Art und Weise, dass Blinde ebenfalls träumen jedoch nur in Geräuschen und Gerüchen und ohne visuelle Eindrücke. Danach wurden wir von unserem Guide freundlich verabschiedet und wieder ins Helle geführt.

Diese Erfahrung werden wir für den Rest unseres Lebens mitnehmen.