Kartierungen und Lehrausgang der 3CN und 3DN zum Bundesamt für Eich-und Vermessungswesen

Kartierungen und Lehrausgang der 3CN und 3DN zum Bundesamt für Eich-und Vermessungswesen

In der dritten Klasse GWK ist ein Teil des Lehrstoffes der Raumordnung und Raumplanung zugeteilt. Um neben der Theorie rund um Flächenwidmungs-, Bebauungs- und Gefahrenzonenplänen auch ein wenig Praxis zu vermitteln, sollten die SchülerInnen eine Kartierung selbst durchführen. Mit einem Ausschnitt des Katasterplans, der die unmittelbare Schulumgebung zeigt, gingen die Kinder vor Ort in Gruppen kartieren und versuchten sich so in einer wichtigen handwerklichen Form des geografischen Schaffens.

Als Abrundung und in Begleitung von Mag. Kerstin Loinig und Mag. Lukas Seitner stand dann noch ein Lehrausgang zum Bundesamt für Eich-und Vermessungswesen, kurz BEV, auf dem Programm. In Kleingruppen wurde stationsartig Einsicht ins Grundbuch genommen, Luftbilder und Katasterpläne verglichen, der Unterschied zwischen GoogleMaps und den Karten des BEV erklärt, die Digitalisierung alter Pläne veranschaulicht und ein alter Theodolit (Vermessungsgerät) betrachtet. Eine Kartierung von Krems und dem heutigen Stadtteil Und von 1789, bei der man noch jeden Federstrich ganz deutlich lesen kann, war sicher ein geografisches Highlight.

Beeindruckend fanden die SchülerInnen auch die Tatsache, dass Österreich aufgrund der unter Maria Theresia begonnen flächendeckenden Kartierung und grundbuchsmäßiger Erfassung Österreichs, eines der genauesten und besten Grundbücher Europas hat.