Alles was Recht ist – Exkursion 5. Klassen

Mit freundlicher Genehmigung von © Klaus Pichler

Am 12.10.2017 besuchten die Klassen 5AI und 5CS, unter Aufsicht von Frau Professor Bauer-Pauderer und Frau Professor Köllersberger und Herrn Professor Tüchler, die Niederösterreichische Landesausstellung „Alles was Recht ist“, die sich mit der Rechtsgeschichte bis hin zur Gegenwart und vom Wandel des Umgangs mit Straftätern bis zur heutigen Rechtsprechung befasste.

Um 7:40 fuhren wir mit dem Bus von der Schule weg, Richtung Pöggstall. Nachdem wir in 3 Gruppen eingeteilt wurden, startete unsere Reise durch die Zeit. Als die Todesstrafe noch gang und gäbe war und Menschen, welche Straftaten begangen haben, es jedoch nicht zugeben wollten, gefoltert wurden.

Die Ausstellung war in mehrere verschiedene Abschnitte unterteilt. Ein Abschnitt beschäftigte sich mit der historischen Entwicklung von Rechtsordnung und Justizeinrichtungen.

Zuerst wurde uns über Maria Theresia und ihr Gesetz zum erstmaligen Verbot der Todesstrafe und der Folter erzählt. Danach lernten wir etwas über die damaligen Gerichtsprozesse und mit welchen Folgen die Straftäter zu rechnen hatten. Die Geräte mit denen früher gefoltert wurde, waren auch zu sehen – heute unvorstellbar, dass diese einmal in Benutzung waren. Wir erfuhren auch vieles über die heutige Justiz im Vergleich zu damals.

Ein anderer Abschnitt widmete sich dem Thema Strafe und Bestrafung. Dort war auch eine begehbare Gefängniszelle aufgebaut, die einem ein Gefühl von den räumlichen Beschränkungen, welchen die Inhaftierten unterliegen, vermittelte.

Auch der Zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus spielten bei der Landesausstellung eine wichtige Rolle. Besonders in diesem Zeitraum wurde auf die Menschenrechte der Gefangenen nicht geachtet und sie hatten so gut wie keine Rechte. In diesem Abschnitt konnte man auch den gesamten Verlauf der Naziherrschaft nachlesen.
Der abschließende Teil der Ausstellung beschäftigte sich mit Folter, zum Beispiel im Gefangenenlager Guantanamo mit seinen Folter- und Verhör-Methoden. Ein sehr bedrückender Gedanke, dass derart unmenschliche Vorgänge noch immer stattfinden.

– Paul Schimonek und Laurenz Mayer 5AI