Hafen der Kunst – die Schüler stechen in See

Im Rahmen des Kunstprojekts Hafen der Kunst hatten die 25 Schüler der 2EN des BRG Kremszeile Gelegenheit mit verschiedenen Experten über die Landesgalerie, Archäologie, Kunst und Raum zu reflektieren. Auch Assemblagen, Raum-Fotoerkundungen machten den Schülern Spaß.

Der Landesgalerie Kurator Günther Oberhollenzer erklärte die Funktion eines Museums und diskutierte mit den Schülern der 2 EN des BRG Kremszeile: Wo ist Kunst zuhause? Was kommt ins Museum und wieso? Wieviel ist Kunst wert und wer bestimmt das? Welche Kunstobjekte werden in der Landesgalerie ausgestellt?…

Landesarchäologe Franz Pieler erklärte die Arbeitsweise von Archäologen und die Hafenausgrabungen auf der Baustelle der Landesgalerie. Auf einer Plattform konnten die Schüler den Baufortschritt und die spektakuläre Aussicht bewundern.
Was bleibt von uns? Diese Frage stellten sich die Schüler und legten und klebten Assemblagen analog eines Bodenprofils in der Archäologie. So sind Computerschrott genauso wie Spielzeug aus Plastik zu finden.

Raum und Ort rund um die Landesgalerie bildete den Schwerpunkt der nächsten Aktion. Was wird mit der Zeit verschwinden? Was gibt es jetzt, aber wird nicht beachtet? Kunstvermittlerin Stephanie Sentall und Architektin Doris Knoll erkundeten mit den Schülern Raum rund ums Museum bis zur Donau und die Raumforscher Schüler schossen Polaroidfotos.

Vielen Dank für die Möglichkeit an diesem Kunstprojekt teilzuhaben.
Dank an Lucia Täubler, Stephanie Sentall und Doris Knoll für die Betreuung.

– Mag. Jochen Sengseis