7BN zu Gast auf der „Hohen Warte“

Vom Ombrometer bis zum Wetterballon, von den Gefahren für eine Wetterhütte in den Tropen über die Phänologie bis zum Klimawandel und zur Erdbebenmessung reichten die Themen mit denen die Schülerinnen und Schüler der 7BN-Klasse im Rahmen einer Exkursion an die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien, Hohe Warte, konfrontiert wurden.

Sie erfuhren nicht nur die Bedeutung exakter und weltweit standardisierter Messungen und lernten unterschiedlichste Messgeräte kennen und wurden über den Klimawandel informiert. Im Phänologie-Garten mussten die Schülerinnen und Schüler Naturerscheinungen zeitlich zuordnen, von der blühenden Hasel über die Heumahd bis zur Fruchtbildung beim Holunder. Phänologische Beobachtungen sind ein wertvoller Hinweis für die Klimaforschung, weil mit ihnen auch historische Ereignisse besser eingeordnet werden können.

Der nachmittägige Aufstieg des Wetterballons konnte aus Zeitgründen nicht live beobachtet werden, aber immerhin erfuhren die Besucherinnen und Besucher, dass täglich zwei Ballons in Wien – und auch in andern Städten – mit Sensoren und GPS Daten aus bis zu 35 km Höhe übertragen.

„Auf den Boden stampfen!“ hieß es zum Abschluss. Zu sehen waren die Aufzeichnungen eines Seismographen.

Übrigens: Ein Ombrometer misst Regen und die größte Gefahr für Wetterhütten in den Tropen sind Termiten.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrem Klassenvorstand Prof. Dorn.

 

– F.D.