Klassenzimmertheater „Demian“

Am Donnerstag, 24. September 2020, konnte dank vorsorglicher Hygienerichtlinien das Klassenzimmertheater im Mehrzwecksaal mit Philip Leonhard Kelz über die Bühne gehen. Die Klassen 8BN und 8CS unter der Begleitung von Prof. Steiner und Prof. Köllersberger waren sichtlich beeindruckt von der dargebotenen Schauspielkunst und beteiligten sich rege an der Nachbesprechung, die von Teresa Hassan geleitet wurde.

Die Regisseurin Anna Marboe hat den Roman „Demian“ von Hermann Hesse in einer eigenen Dramatisierung für einen Schauspieler inszeniert.

In diesem Roman geht es um Emil Sinclair, der im Alter von zehn Jahren die Existenz zweier Welten in seinem Leben entdeckt. Einerseits gibt es die vertraute, heimische Welt der Familie, andererseits die fremde, dunkle, unheimliche Welt, die erobert werden will. Er verfällt ihr und wird, naiv und unerfahren, auch gleich zu ihrem Opfer, wäre da nicht Max Demian, der schließlich Emils Freund wird. Der Weg von einem jungen Menschen bis zum Erwachsenwerden wird nachgezeichnet.

Durch die vermeintliche Authentizität, die Sprache und die anschaulichen Beschreibungen fühlen sich auch nach 100 Jahren die Jugendlichen immer noch angesprochen.