Theaterfahrt der 1. Klassen

»Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr: trotz seiner selbst.«
– Victor Hugo

Unter strengen Corona-Schutzmaßnahmen konnte die von Prof. Schimmel und Prof. Köllersberger organisierte Theaterfahrt „Der Glöckner von Notre Dame“ für die 1. Klassen ins Theater ins Zentrum gut über die Bühne gehen. Es war dies vor allem deshalb ein ganz besonderes Erlebnis für alle, weil die letzten eineinhalb Jahre keine Schultheaterfahrten im Rahmen von Theater der Jugend stattfinden konnten.

Jethro Compton hat diesen faszinierenden Stoff für die Bühne neu bearbeitet und sich auf den von Victor Hugo 1831 veröffentlichten Roman „Notre Dame de Paris. 1482“ bezogen. Darin wird ein vielschichtiges Bild des mittelalterlichen Paris gezeigt, in dessen Mittelpunkt die namensgebende Kathedrale steht. Der einsame Glöckner Quasimodo ist laut seinem Ziehvater zu seinem Schutz in der Kathedrale verbannt. Während eines Faschingstreibens tummelt er sich aber in der Stadt und lernt die zugleich geächtete und bewunderte Tänzerin und Zigeunerin Esmeralda kennen. Beide verbindet die grundlegende Lebenserfahrung, von der Gesellschaft ausgestoßen zu sein. Obwohl beide vermeintlich so unterschiedlich sind, verbindet sie eine Freundschaft, die sie durch eine unaufhaltsame Spirale von Leidenschaft, Eifersucht und Gewalt führt.