Sanierung

Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium Krems wird saniert und erweitert

Architekturwettbewerb abgeschlossen – Investitionsvolumen rund 15 Mio. Euro

Das BG/BRG Krems in der Rechten Kremszeile wird saniert und erweitert. Vor kurzem entschied das Architekturbüro TRAFO Kirchmayr & Nöbauer aus Wien den Wettbewerb für sich. Nach Zustellung des Juryergebnisses an die Wettbewerbs-Teilnehmer läuft nun die gesetzlich vorgeschriebene Stillhaltefrist. Erst danach ist das Ergebnis rechtskräftig.

Im Zuge der Sanierung wird das Objekt den modernen Anforderungen an einen Schulbetrieb angepasst, um neuen pädagogischen, didaktischen Strukturen Raum zu geben. Nach Abbruch eines Schultraktes und dem mittlerweile zu kleinen Turnsaal wird das BG/BRG erweitert und ein neuer, größerer Turnsaal errichtet.

Die Begründung der Jury unter Vorsitz von Architektin Elke Delugan-Meissl für die Entscheidung:
Hervorzuheben sind die hervorragend gelöste Eingangssequenz, deren Durchbindung zum Außen-bereich, die attraktiven Raumfolgen, die durch die konzipierten Atrien und Wintergärten entstehen.
Durch gezielte Abbrüche sowie durch konsequent gesetzte An- und Zubauten vereint sich Alt und Neu zu einem homogenen und klar strukturierten zwei- bis dreigeschossigen Ensemble.

Die Investitionen betragen rund 15 Millionen Euro. Bauherr und Eigentümer der Schule ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), Mieter das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK).

Der Baubeginn ist derzeit noch offen. Nach Rechtskraft der Zuschlagserteilung beginnt die mindestens ein Jahr dauernde Planungsphase. Erst nach Vorliegen des finalen Projektes als Basis für die behördlichen Genehmigungen wird der Mietvertrag zwischen BMUKK und BIG verhandelt. Er ist die Grundlage für die Refinanzierung der BIG Investitionen und damit für den Baubeginn.

Im BG/BRG Rechte Kremszeile lernen/lehren derzeit rund 580 Schüler und 60 Lehrer.

Visualisierungen: © Architekturbüro TRAFO Kirchmayr & Nöbauer

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