Geschichte, Sozialkunde und politische Bildung

Neue Gesichtspunkte unter einem traditionellen Oberbegriff

Der Unterricht in Geschichte, Sozialkunde und politischer Bildung versteht sich als Begegnung mit der Vergangenheit des eigenen und anderer Kulturkreise. Er leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler in Zeit und Raum und zur Identitätsfindung in einer pluralistisch verfassten Gesellschaft. Das Kennenlernen verschiedener Modelle menschlicher Existenz in der Vergangenheit soll zu Verständnis und Toleranz dem Anderen gegenüber in der Gegenwart führen. Aus diesem Grund finden zahlreiche Exkursionen und Lehrausgänge statt. Zu nennen wären hier Ausflüge zum Eiszeitwanderweg, Besuch der Römerstadt Carnuntum, der Gedenkstätte Mauthausen sowie des österreichischen Parlamentes.

Der Unterricht soll Einsichten in die Pluralität von politischen Leitbildern und Institutionen vermitteln. Durch die Konfrontationen mit den Spannungsfeldern wie Ordnung – Freiheit, Herrschaft – Mitbestimmung und Krieg – Frieden soll ein wichtiger Beitrag zu Erziehung zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geleistet werden. Ideologiekritische Haltung und Toleranz, Verständnisbereitschaft, Friedenswille sind wichtige Voraussetzungen für politisches Handeln. Im Wahlpflichtfach Geschichte ergänzen Kooperationsprojekte mit außerschulischen Partnern, zum Beispiel dem Karikaturmuseum Krems sowie anderen Institutionen, im Rahmen der „Aktionstage politische Bildung“ den Unterricht. Vorträge und Workshops fachkundiger Referenten und Zeitzeugen runden das schulische Angebot ab.

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